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In den Unterkapiteln finden Sie Berichte, Statements, Fotos und Leserbriefe von vergangenen Anlässen und Wahlkämpfen aus dem Jahr 2008

SP-Dank und Bedauern  (29.09.2008)
 
Mit einem Stimmenanteil von 32 Prozent konnte die SP Reinach ihre zwei Sitze in der Sozialhilfebehörde problemlos verteidigen. Die Kandidierenden, insbesondere  die beiden gewählten Linda Rolaz und Claude Hodel danken den Wählerinnen und Wähler für ihre Stimmen und freuen sich auf die spannende und verantwortungsvolle Arbeit in der Sozialhilfebehörde.

Bei dieser Gelegenheit danken wir Gaby Pfister und Jeanette Jucker für ihre langjährige Arbeit und für ihr Engagement in der Sozialhilfebehörde. Beide SP-Vertreterinnen traten bei den Wahlen vom vergangenen Wochenende nicht mehr an. 

Die SP bedauert die Ablehnung der Freizeitanlage Rainenweg ausserordentlich. Aus unserer Sicht sind bei dieser Abstimmung keine Gewinner auszumachen. Im Gegenteil, der Robi wird ohne eigenes Areal dastehen und den Pfadi kann kein Ersatzraum für das vom Pilzbefall befallende Pfadihaus angeboten werden. Ferner fehlen für die Bevölkerung und Vereine weiterhin dringend benötigte Räumlichkeiten und nicht zuletzt verpasst Reinach als grösste Gemeinde im Kanton die Gelegenheit, sich im Standortwettbewerb mit den anderen Gemeinden positiv abzuheben.

Dieter Rehmann

David Meier in der GL der SP BL

An der Geschäftsdelegiertenversammlung der SP Baselland vom
19.04.08 in Münchenstein wurde David Meier (32) als neues
Mitglied in die Geschäftsleitung der SP Baselland gewählt.
David Meier ist Vorstandsmitglied der SP Reinach und gehört
seit 2 Jahren dem Wahlbüro an. Zuletzt war er Mitglied der
Wahlkampfleitung für die National- und Ständeratswahlen.
Die Delegierten wählten zudem Martin Rüegg (Landrat aus
Gelterkinden) zum neuen Präsidenten der SP BL, Annemarie
Marbet (e. Landrätin) zur neuen Vizepräsidentin und Ruedi
Brassel (Landrat Pratteln) zum neuen Parteisekretär.

Hauptstrasse wie weiter? (08.02.2008)

Der Entscheid der Bau- und Umweltschutzdirektion von letzter Woche, auf die geplante KAP-Haltestelle aus Sicherheitsgründen zu verzichten, stiess über die Gemeindegrenzen hinaus auf Unverständnis und löste Kopfschütteln aus. Selbst das eigens dafür eingesetzte Fachgremium, welches verschiedene Varianten von Haltestellen resp. deren Verkehrsführung prüfte, kam zum Schluss, dass die Variante mit der KAP-Haltestelle eine gute Lösung anbiete und weiterzuverfolgen sei. Die Erfahrungen mit ähnlichen Haltestellen in anderen Gemeinden sind durchwegs positiv. Eine höhere Gefährdung von Fahrradfahrern wurde bisher nicht festgestellt.
Könnte die KAP-Haltestelle, welche bis vor zwei Monaten nie Gegenstand von Diskussionen war, nicht verwirklicht werden, müsste die Planung vom Restaurant Schlüssel bis zur Kreuzung Haupstrasse / Bruggstrasse neu begonnen werden. Diese Verzögerung würde die Neugestaltung in diesem Abschnitt, welche mit der Tramgleissanierung im Jahr 2009 verbunden ist, praktisch verunmöglichen.
Damit es nicht soweit kommt, erwartet die SP vom Regierungsrat eine seriöse Neubeurteilung der Tramhaltestellenplanung. Daher muss Herr Krähenbühl in den Ausstand treten und das Dossier abgeben. Das Hauptstrassengeschäft soll von einem Regierungsrat übernommen und weitergeführt werden, der nicht selber in Interessenskonflikte verwickelt ist. Nur so ist ein Ausweg aus der Sackgasse noch möglich.

Dieter Rehmann

Nein zu Steuergeschenken für Grossaktionäre (31.01.2008)

Löhne und Renten werden voll besteuert. Mit der Unternehmenssteuerreform II sollen nun ausgerechnet Leute, die grosse Aktienanteile an Unternehmen besitzen, ihr Aktieneinkommen (Dividenden) nur noch zu 60 Prozent versteuern.
Dieses Steuergeschenk ist höchst ungerecht, Einkommen aus Aktienpaketen werden gegenüber Lohneinkommen bevorzugt. Durch die Reform verliert die AHV Beiträge von mindestens 150 Millionen Franken. Insgesamt resultieren in Bund und Kantonen bis zu
2 Mrd. Franken Steuerausfälle. Die ungerechte Vorlage bedroht auch Arbeitsplätze, weil Unternehmen mehr Dividenden ausschütten werden und damit in schlechten Zeiten über weniger Reserven verfügen. 
Dem Staat würde viel Geld weggenommen, das er besser einsetzen könnte, zum Beispiel für die Familien, für die Schulen und für den öffentlichen Verkehr. Das sind die wichtigsten Investitionen in unsere Zukunft. Mit einem NEIN am 24. Februar 2008 setzen wir ein Zeichen, dass die Steuerpolitik fairer werden muss.

Dieter Rehmann

Neue Präsidentin der Vormundschaftsbehörde (10. Januar 2008)

An der Sitzung vom 07.01.08 wurde Christine Fries zur Präsidentin der Vormundschafts- behörde gewählt. Christine ist eine kompetente und verantwortungsvolle Person, die über eine grosse Lebenserfahrung verfügt, insbesondere im sozialen Bereich. Sie erfüllt alle Voraussetzungen, welche sie für dieses wichtige Amt befähigen. Die SP ist stolz und gratuliert Christine ganz herzlich zu dieser Wahl und wünscht ihr im neuen Amt alles Gute und das nötige Geschick.  
Dieter Rehmann